Sonntag, 22. Januar 2012

BARF-Session

Gestern habe ich zum zweiten Mal Futter für Knöpferl hergestellt. Wieder zusammen mit meiner Freundin, die sich ja schon etwas länger mit dem Thema beschäftigt. Ca. 40 kg Fleisch haben wir verarbeitet! Davon sind aber "nur" ca. 15 kg für Knöpferl, der große Rest für Quitschie und Polly, die beiden Katzen meiner Freundin. Wir waren inklusive Pausen ca. 13 Stunden damit beschäftigt, und das, obwohl wir gut vorbereitet waren. Meine Freundin hatte am Freitag schon alle Supplemente fertig abgewogen, die Karotten waren schon geraspelt, die Hähnchenhaut als Fettsupplement war schon rezeptweise abgewogen. Wir hatten nichts zum Entbeinen, sondern mussten nur schneiden, was auch gar nicht so lange gedauert hat, damit waren wir gegen mittag schon fertig. Aber das Mischen und vor allem das Abfüllen braucht seine Zeit...

Für Knöpferl gab es dieses Mal zwei Rezepte: Rind/Wild/Kalb und Rind/Lamm/Huhn, wobei in beiden Rezepten auch Hühner- oder Putenherzen und -mägen sind. Fett brauchte ich nicht supplementieren, weil das "fette Rindfleisch", das ich gekauft hatte, wirklich FETT war (siehe Foto). Auch Lamm und Kalb waren ziemlich fett. Meine Freundin brauchte schon mehr Fett, weil sie hauptsächlich Huhn und Wild verarbeitet hat, die ja beide sehr mager sind. Da unsere Katzen Schmalz nicht so mögen und das auch zum Verarbeiten eine Sauerei ist, nehmen wir Geflügelhaut! Wir bekommen sie von einem kleinen, familienbetriebenen Geflügelhof hier in der Nähe, der einmal pro Woche selbst schlachtet. Das ist echt super!

Nun ist der Gefrierschrank wieder voll, das neue Futter reicht bestimmt für 5 - 6 Monate. Gezählt habe ich die Portionen, die tatsächlich herausgekommen sind, noch nicht. Mittlerweile sind meine Gefrierschränke dem großen Berg Fleisch Herr geworden und alles ist hartgefroren. Einiges habe ich in Gefrierdosen untergebracht, welche einfacher und appetitlicher zu handhaben sind, und Einiges musste in Tüten verpackt werden, weil ich lange nicht genügend passende Dosen habe.

Testen konnte ich das neue Futter noch nicht, weil wir noch was anderes offen hatten, aber ich werde berichten. Ich hoffe so sehr, dass es ihr genauso gut schmeckt wie beim letzten Mal!

Aber nun lasse ich die Bilder sprechen....

Die Etiketten, die mein Freund so schön designed hat
10 kg Hühnerfleisch

wirklich fettes Rindfleisch
Das Wild war noch nicht ausgeblutet - ein guter Mineralstofflieferant

Wildfleisch

Das Ergebnis: mein BARF in Dosen
... und mein BARF in Beuteln

1 Kommentar:

  1. Respekt! Mir graust es vor dem blutigen Gemetzel in meiner kleinen Küche, darum gibt es bei uns bereits fertig portioniertes BARF, dem ich nach dem Auftauen nur noch die Suppies beifügen muss. Vielleicht traue ich mich irgendwann auch ans selbermachen... ;-)

    LG Christina

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