Samstag, 6. August 2011

Bioresonanzanalyse

Auch darauf hat mich meine Freundin gebracht, ach wie gut, dass ich sie habe! Sie beschäftigt sich so viel mit Katzen und hat auch Forumskontakt mit so vielen anderen Katzenhaltern, dass sie einfach total viel weiß. Außerdem macht sie jetzt berufsbegleitend auch noch selbst eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin.

Mein Mädchen am 2.8.2011 in der Früh

Ich habe ausgebürstete Haare von Knöpferl zu einer Heilpraktikerin geschickt, die Bioresonanzanalysen durchführt. Mich hat einfach interessiert, ob es einen gewissen Auslöser für Knöpferls plötzliches Asthma gibt, ob sie auf irgendwas allergisch ist, das ich nach Möglichkeit in Zukunft meiden kann.

Wie diese Bioresonanzanalyse ganz genau funktioniert, habe ich nicht so ganz verstanden, aber ich finde diese ganze Sache höchstinteressant.

Als erstes habe ich bei der Heilpraktikerin angerufen und mich informiert. Aber mir war schnell klar, dass ich es auf jeden Fall machen lasse. Alles, was sie brauchte, war eine ganz kleine Menge Haare, und ein bisschen die Geschichte der Katze sowie ein Foto, damit sie sich den Patienten vorstellen kann. Gesagt, getan. Ich habe einen ausführlichen Brief mit Knöpferls Eckdaten und der bisherigen Krankheitsgeschichte geschrieben, ein paar Fotos beigelegt und ab ging die Post.

Ca. 1 Woche später war das Ergebnis da. Ich war wahnsinnig gespannt, hatte aber auch ein bisschen Angst, bevor ich den Brief öffnete. Was würde wohl drinstehen?

Das Ergebnis ist sehr aufschlussreich, wie ich finde, und auch wenn diese Methode der Diagnostik und Therapie nicht wissenschaftlich begründet ist, ich finde, sie hat ihre Berechtigung! Mit dieser Analyse ist mein Vertrauen in die alternative Naturheilkunde ein ganzes Stück gewachsen. Und ich hoffe stark, meiner Katze damit helfen zu können.

Aber nun zum Ergebnis: es spricht alles stark dafür, dass Knöpferl auf Schimmelpilzsporen allergisch reagiert! Das ist insofern interessant, weil ich wirklich Schimmel in der Wohnung habe (was die Heilpraktikerin nicht wusste). Natürlich ist die Belastung schon länger gegeben, aber es könnte sein, dass sie irgendwie mal viele Sporen auf einmal eingeatmet hat und dadurch das Asthma aufgeflammt ist. Wie gut, dass wir in drei Wochen umziehen!!! Dann sollte es theoretisch von selbst besser werden, denn die neue Wohnung ist definitiv schimmelfrei, wir haben sie ja gerade selbst renoviert.
Es war ein ausführlicher Bericht mit einem umfassenden, individuellen Therapievorschlag, den ich jetzt unterstützend auch anwende. Insgesamt 4 homöopathische Mittel, die ich ihr jetzt ca. 4 Wochen lang geben soll, eines sogar 8 Wochen. Wir nehmen die Mittel nun seit ein paar Tagen, und es geht ihr sehr gut.

Ich wäre schon sehr froh, wenn ich Knöpferl auf diesem natürlichen Weg und nebenwirkungsfrei helfen könnte. Fluticason und Theophyllin bekommt sie aber auf jeden Fall erstmal weiterhin. Vielleicht wage ich, wenn wir umgezogen sind und sie sich eingewöhnt hat, mal einen Versuch und lasse alle Medikamente weg. Ich merke ja schon vorher an ihrem Zustand, ob ich das machen darf oder nicht. Ich beobachte ihre Atmung immer genau, und ich sehe ja auch, wie schnell sie beim Spielen außer Atem kommt.

Falls wirklich Schimmel der Auslöser ist, ist der Umzug natürlich das Beste, was uns passieren kann. Auch wenn mir trotzdem noch total mulmig dabei ist, mit einer Freigänger-Katze umzuziehen. Sie tut mir total leid, weil ich sie aus ihrem Revier reißen muss, wo sie seit Babyalter ist und alles kennt. Und außerdem muss sie eine Zeitlang in der Wohnung eingesperrt bleiben, damit sie Ihr neues Zuhause auch als solches akzeptiert. Wenn sie dann endlich wieder raus darf, wird es meine Sorge sein, ob sie brav immer wieder heimkommt, und sie muss sich ein neues Revier erkämpfen. Dort gibt es viel mehr Katzen als hier, hier ist sie fast allein.
Natürlich gibt es auch Positives, sie hat dann eine Klappe, es gibt keinen Schimmel mehr, und da ich mit meinem Freund zusammenziehe, sind wir dann zu zweit im Haushalt, d. h. die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass jemand zu Hause ist, wenn sie ihre Medikamente braucht, wenn sie gefüttert werden will und so weiter und so fort. Richtig richtig freuen kann ich mich trotzdem erst, wenn sie sich eingewöhnt hat und ich weiß, dass sie zuverlässig heimkommt und sich auch draußen schon zurechtfindet.

Ich hoffe nur, dass ich mir umsonst Sorgen mache!

Kommentare:

  1. Du machst dir ganz bestimmt umsonst Sorgen, da du so eine liebe und brave Katze hast! Sie kommt bestimmt immer wieder gerne zu dir nach Hause wo du dich doch so sehr um sie kümmerst!

    Schönen Sonntag noch!

    Nici

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  2. Bioresonanz ist das einzige, was ich in den 21 Jahren mit einem asthmatischen Pferd noch nicht an alternativen Heilmethoden probiert habe. Wir hatten schon einen Ausflug in die Radionik. Da wird auch anhand von Haaren oder Fotos gescant, passende Medikament ermittelt und mit Informationssenungen gearbeitet, die das "morphische Feld" beeinflussen(frag' mich nicht, was das ist, vielleicht so eine Art Aura).
    Seit Jahren kommen wir sehr gut mit meinem Tierarzt zurecht, der sehr versiert in der traditionellen chinesischen Medizin ist und erfolgreich akupunktiert. Katzen zu akupunktieren stelle ich mit allerdings etwas abenteuerlich vor - mein Tierarzt auch .... Deshalb wäre die Bioresonanz vielleicht etwas für meine Jungkatzen, die man im Krankheitsfall sicher nie einem Tierarzt vorstellen können wird. Gibst Du die homöopathischen Mittel zu dem Kortison?

    Mit dem Umzug und dem Umgewöhnen, das wird schon werden. Katzen erkunden ihr neues Umfeld sehr vorsichtig. Man muss ihnen immer die Möglichkeit geben, sie in bekanntes Terrain zurückziehen zu können. Wir haben auch schon Katzen umsiedeln müssen. Das ist immer gut gegangen.
    LG Christiane

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