Samstag, 31. Dezember 2011

Zum Jahresabschluss...

... nochmal ein Eintrag!

Uns geht es gut, bis auf eine Kratz- oder Schnittwunde, die sich Knöpferl vor ein paar Tagen, wie auch immer, am Harnröhren-/Scheidenausgang zugezogen hat. Sie hat sich ziemlich oft geleckt, deswegen haben wir sie dort mal genauer untersucht. Jetzt müssen wir ein paar Mal täglich Lavanid auf die Wunde träufeln, mit Jodsalbe behandeln und sie danach ablenken, dass sie nicht alles gleich wieder ableckt.

Ansonsten ist alles paletti. Wir inhalieren nun seit ein paar Wochen gar nicht mehr. Ich hatte einen Termin beim Tierarzt ausgemacht, weil ich sie untersuchen lassen wollte, weil sie öfter so schwer geatmet hat. Dies kam aber nicht von der Lunge, sondern von der Nase. Wir waren noch nicht bei der Ärztin, da hatten wir das Inhalieren mal versäumt, und am nächsten Tag war die Atmung viel viel besser. Dann haben wir das Inhalieren sein lassen, und ein paar Tage später hat die Tierärztin Knöpferl ausgiebig abgehört. Die Lungengeräusche sind vollkommen in Ordnung, und auch andere Atemprobleme hatte sie in der Praxis nicht. Die Tierärztin meinte aber auch, dass Polypen bei Katzen gar nicht selten seien. Wir sollen auf jeden Fall jetzt nicht mehr inhalieren und sie weiter beobachten, wenn das Asthma zurückkommt, würden wir das sehr schnell merken.

Das ist jetzt ein paar Wochen her, und gestern, als wir wegen der Popo-Wunde bei der Ärztin waren, wurde sie auch noch mal abgehört: alles ok! So super! Und die Atmung ist auch soweit ok, manchmal atmet sie etwas lauter oder schnarcht, aber es ist alles viel besser geworden. Ich gebe ihr nun manchmal Euphorbium-Ampullen unters Futter, das ist ein homöopathisches Mittel für die Atemwege.

Und noch eine Neuigkeit gibt es: seit ein paar Tagen frisst sie auch wieder Dosenfutter! Ich habs mal wieder getestet, weil ich noch einige Dosen habe und das BARF wahrscheinlich nicht ganz bis zu unserer nächsten Futter-Herstell-Session reicht, und sie hat tatsächlich gefressen! Sogar mit Appetit! Ich habe noch einige Dosen Pfotenliebe, petnatur, VetConcept, Terra Felis, Macs, Catz finefood und noch ein paar andere. Ist ja auch alles hochwertiges Futter, und ich wechsle jetzt mit BARF ab.

Foto gibt es leider kein aktuelles, aber ich habe mir fest vorgenommen, mein Schatzi öfter zu fotografieren!

Mittwoch, 16. November 2011

Fangfrisch

Ein paar Szenen des heutigen Abends... (Achtung, nichts für Zartbeseelte!)

Zuerst ein Lob abholen...
... und dann...
... mit Genuss...
... verspeisen

Sonntag, 13. November 2011

Adventskalender

Knöpferl hat schon einen Adventskalender. Darin sind gesunde Leckerlis, "cosma Snackies", versteckt. Die kennen wir noch nicht, aber ich bin mal sehr gespannt. Für den Adventskalender hatte ich einen Gutschein von einer bekannten Online-Zoofachhandlung.

Sonntag, 6. November 2011

Wir barfen!

Nachdem Knöpferl außer ein paar Ergänzungsfutter-Sorten überhaupt kein Dosenfutter mehr anrührt, auch wenn es noch so hochwertig ist und ich schon alle Register an Tricks gezogen habe, habe ich mich entschieden, auf Rohfütterung umzusteigen. Rohes Fleisch war immer schon das Non-Plus-Ultra für Knöpferl. Meine Freundin ist da ja schon erfahrener und hat mich drauf gebracht. Für die Katze ist es natürlich mit Abstand das Gesündeste. Aber es gibt doch einige Dinge, die beachtet werden müssen, um aus Fleisch eine vollwertige Katzennahrung zu machen. Eine Maus besteht schließlich auch nicht nur aus Fleisch, sondern auch aus Knochen, Fell, Mageninhalt,... Deswegen muss Fleisch mit verschiedenen Zusätzen supplementiert werden, damit die Katze alles bekommt, was sie braucht.


Herangetastet habe ich mich mit einer Fertigsupplementenmischung. Außerdem brauchte ich ja schnell ein neues Futter, da sie ja nichts anderes mehr gefressen hat. Diese Mischung ist ein Pulver aus Vitaminen und Mineralstoffen, das einfach mit Fleischbrocken gemischt wird. Knöpferl hat es sehr gut angenommen. Das war für ein paar Wochen ihr Futter. Auf Dauer ist es aber auch nicht geeignet, da es auch perfekt ausgewogen ist und dieses Futter insgesamt zu wenig Fett und Ballaststoffe hatte. Deswegen habe ich mich mit meiner Freundin verabredet, um einen Tag lang Katzenfutter herzustellen. Sie hat es mir von ganz von vorn gezeigt. Es gibt einen Kalkulator, der einem, je nachdem, welche Fleischsorten verwendet wird, ausspuckt, welche Supplemente und wieviel jeweils noch nötig sind.

An Allerheiligen hat sich meine Küche in eine Metzgerstube verwandelt. Das war das Fleisch, das wir verarbeitet haben: zwei ganze Enten, Putenoberkeule, Putenherzen, Putenmägen, Putenschnitzel, Putenbrust, ein paar Entenherzen, Rindersuppenfleisch, Hasenschultern und Kaninchenkeulen. Meine Freundin hat noch Hähnchenbrust mitgebracht, für das Rezept für ihre beiden Miezen.


Meine Freundin hat sich Gott sei Dank erbarmt, die Enten zu zerkleinern, ich wüsste gar nicht, wie ich da rangehen sollte.


Es wurde fleißig Fleisch geschnitten, Rezepte ausgerechnet und zusammengemischt und schließlich portionsweise abgepackt und eingefroren. Jetzt haben wir für einige Wochen Futter.

Rezept mit Ente & Pute für Knöpferl

Für Knöpferl haben wir eine Sorte mit Ente & Pute und eine Sorte mit Hase, Kaninchen und Rind gemacht, für Polly und Quietschi, die Katzen meiner Freundin, gab es Ente & Huhn.

Ich war fix und fertig an dem Abend! Gut, dass das Futter lange reicht ;-) aber wenn man weiß, dass es gesund für die Katze ist und sieht, wie es ihr schmeckt, macht man's gern!

Und noch eine Anmerkung: Am liebsten ist es mir, wenn es den Tieren, deren Fleisch ich an Knöpferl (und natürlich auch an uns selbst) verfüttere, in ihrem Leben einigermaßen gutgegangen ist. Von Massentierhaltung und Discounterfleisch zum Spottpreis halte ich nichts, auch wenn es "nur" für die Katz ist, denn zu diesen Preisen kann man keinem Tier der Welt ein artgerechtes Leben ermöglichen. Die Enten waren von einem Geflügelhof hier in der Nähe, wo die Gänse, Enten und Hühner auf einer großen Wiese leben dürfen. Das Fleisch und auch andere Produkte werden in einem kleinen Hofladen verkauft. Das Putenfleisch war von einer Putenfarm hier in der Nähe, die eine angeschlossene Metzgerei hat und ihre Produkte auch in München auf dem Viktualienmarkt verkauft. Das Rinderfleisch war von einem guten Metzger hier am Ort, der eine Tafel aushängen hat, von welchen Höfen sein Fleisch stammt.

Zwei nicht so schöne Ereignisse

Ja, ich weiß, ich vernachlässige diesen Blog sehr. Ich gelobe Besserung!


Dabei gab es in der Zwischenzeit doch das ein oder andere Erwähnenswerte.

Eines Morgens haben wir bemerkt, dass Knöpferl humpelt und beim Anfassen knurrt. Wir haben schon vermutet, dass es Bissverletzungen sind, aber als "Laie" sieht man die im Fell ja nicht so gut, und außerdem tut einem das Viecherl leid, wenn man es durch eigene Untersuchungen quält. Die Schmerzen schienen richtig stark zu sein, und sie hatte auch keinerlei Interesse am Fressen, nicht mal Leckerlis wurden genommen. So haben wir uns eine Tierarztpraxis in der neuen Heimat gesucht und sind dorthin gefahren. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, die von zwei sehr netten Tierärztinnen geführt wird, die einen guten und kompetenten Eindruck machen. Das ist ja schon mal was!

Bei Knöpferl wurden mehrere Bisswunden auf der rechten Seite festgestellt. Von außen gar nicht groß, aber die gehen natürlich tief rein, und Weichteilschmerzen sind auch sehr unangenehm. Die Wunden haben teilweise auch schon angefangen, sich zu entzünden. So musste Knöpferl Metacam und ein Antibiotikum nehmen. Nach zwei Tagen sollten wir zur Kontrolle wieder hin. Da sich unter den Wunden Wundwasser angesammelt hatte, was man aber nicht mehr ablassen konnte, weil die Wunden oberflächlich schon viel zu gut verheilt waren, musste sie das Antibiotikum insgesamt eine ganze Woche lang nehmen. Aber dann war alles überstanden.

Ein zweites, für mich erschütterndes Ereignis war, dass sie am Donnerstag, 13. Oktober nicht von ihrem nächtlichen Ausflug nach Hause kam. Knöpferls Tagesablauf ist wirklich konstant und fast vorhersehbar, daher war es sehr verwunderlich, dass sie am 12. Oktober abends gegen 18 Uhr raus ist und um 5 Uhr in der Früh immer noch nicht wieder da war! Ich hatte ein ganz komisches Gefühl. Ich bin in aller Herrgottsfrühe schon mit der Taschenlampe raus und habe gesucht und gerufen, bei einer Nachbarin geläutet, bei der manchmal der Keller offensteht. Nichts. Kein Knöpferl. Und dann musste ich auch noch zur Arbeit, hatte die Nacht darauf auch noch Notdienst, so dass ich erst am nächsten Morgen wieder heimkommen würde! Der Tag war soooo schlimm für mich! Ich habe nur geheult. Die Familie meines Freundes hat tagsüber schon gesucht, mein Freund dann auch, viele Nachbarn wurden verständigt, von Knöpferl keine Spur! Ich hatte so dermaßen Angst. Wir haben schon einen Suchzettel entworfen, den ich am Folgetag überall aufhängen und einwerfen wollte. Aber soweit kam es Gott sei Dank nicht. Am Freitag früh kam um 5:40 Uhr (ich war ja noch im Notdienst) der erlösende Anruf von meinem Freund, der mir das schnurrende Knöpferl an den Hörer hielt. - Das war so ein Glücksmoment für mich, so eine Erleichterung, ich konnte es erst gar nicht glauben! Sie war unversehrt, aber recht nass, wahrscheinlich von einer Wiese, und hatte großen Hunger.

Wo sie war, wissen wir nicht, wir vermuten, dass sie eingesperrt war. Sie war 36 Stunden weg. Sonst ist sie maximal 12 Stunden weg, und auch das nur sehr selten. Ich bin immer noch so froh, dass sie wieder da ist. Ich bin jedes Mal glücklich, wenn ich sie sehe, wenn sie heimkommt, wenn ich mit ihr schmusen darf, wenn sie mich schnurrend ansieht, sogar wenn sie uns eine Maus bringt, was sie zur Zeit oft macht. Ihre Lunge hat von dem langen Ausflug anscheinend auch keinen Schaden genommen, zumindest hatte sie keine Beschwerden, weil sie so lange nicht inhaliert hat.

Montag, 19. September 2011

Erste Raufereien

Gestern abend und heute nacht gab es erste Raufereien mit Schnurri, das ist die Katze der Eltern meines Freundes. Die wohnen ja gleich nebenan, von daher zählte auch unser Grundstück hier bisher zu ihrem Revier. Schnurri ist zwar schon etwas älter (wie alt genau weiß man nicht, sie wurde "adoptiert", nachdem ihre vorherige Dosi gestorben war), aber sie ist noch fit und vor allem sehr groß. Sie ist zwar auch eine "ganz normale" Hauskatze, aber viel größer als gewöhnlich. An und für sich ist sie sehr umgänglich und hat früher auch mit einer weiteren Katze zusammen gewohnt. Raufen tut sie normal nur mit Katern.

Gestern abend hörten wir vor unserer Haustür raufende Katzen. Als wir nachgeschaut haben, haben wir ein ängstliches Knöpferl gesehen, und Schnurri, wie sie gerade die Treppe wieder hinunter gelaufen ist. Knöpferl hat vor lauter Angst gleich ein Würstchen auf den Fußabtreter gesetzt. Ich weiß nicht, ob sie versucht hat, durch die Klappe zu gehen, vielleicht war sie auch zu schnell. Der Empfänger braucht schon einen kurzen Moment, bis er den Chip liest, und wenn sie ganz schnell durchläuft, geht es manchmal nicht.

Knöpferl hat sich auf dem Sofa eine Viertelstunde ausgeruht und wollte dann schon wieder raus.

Die Oma meines Freundes, die unten im Haus wohnt, hat heute nacht nochmal raufende Katzen gehört. Passiert ist Gott sei Dank bis jetzt nichts.

Ich hoffe, dass die beiden Miezen sich schnell einigen und Knöpferl sich behaupten kann. Die haben doch beide Platz hier :-) und könnten ja auch Freundinnen werden, wenn sie sich nicht so anstellen würden ;-)

Sonntag, 18. September 2011

Unser Umzug mit Knöpferl und die Zeit danach

Viiiieel zu lange habe ich nichts geschrieben - aber das ist als gutes Zeichen anzusehen, denn es ging die ganze Zeit über alles gut. Und ich hatte natürlich nach dem Umzug noch viel zu erledigen, Knöpferl wollte beschäftigt werden und, und, und... und so verging Tag um Tag, ohne dass ich was in ihren Blog geschrieben haben.
Aber nun von vorn:

Drei Wochen ist es heute abend her, dass wir Knöpferl geholt haben, wir selber sind schon einen Tag vorher eingezogen. Sie hat sich nach Ankunft intensiv die Wohnung angeschaut und erschnüffelt, danach kam eine Phase von ein paar Tagen, in der sie sich fast dauernd verzogen und versteckt hat. Sie war sehr ängstlich, nur abends, wenn wir beide da waren, ist sie aufgetaut. Tagsüber, als wir in der Arbeit waren, hat die Mutter meines Freundes immer mal wieder nach ihr geschaut, mit ihr gespielt, sie mit Leckerlis versorgt. (Sie wird auch diejenige sein, die sich um Knöpferl kümmert, wenn wir mal im Urlaub sind.)

Nach ein paar Tagen hat Knöpferls Verhalten sich aber schon wieder normalisiert, die Neugier war größer als die Angst. Neue Geräusche verloren an Schrecken, und sie hat sich fast nicht mehr versteckt. Zu meiner großen Überraschung hat sie aber auch nicht nach draußen gebettelt, obwohl sie schon öfters mal am Fenster saß. Aber sie wollte einfach hinausschauen.
So ging das fast 3 Wochen lang, sie war wirklich gut zu haben in der Wohnung, hat nur seltenst gemaunzt, dass sie raus wollte. Wir haben jeden Tag viel mit ihr gespielt, und sie hat viel aus dem Fenster geschaut und auch viel geschlafen. Obwohl sie nun wirklich schon gut eingewöhnt war, sie bewegt sich ganz normal in der Wohnung, neue Geräusche machen ihr nichts mehr aus, hat man doch gemerkt, dass ihr langweilig war und sie unglücklich wurde.
Nachdem sie vor ein paar Tagen morgens ihr Spiegelbild angegriffen hat, obwohl ihr ihr Spiegelbild zuvor nie etwas ausgemacht hatte (wir hatten in der alten Wohnung auch schon einen bodentiefen Spiegel), hab ich mir überlegt, ob es nicht doch jetzt nach 3 Wochen schon an der Zeit wäre, ihr die Freiheit wieder zu schenken.


Ok, wir haben hin und her überlegt, und uns dann entschlossen, dass wir am Abend den ersten Spaziergang mit Leine wagen. Das war vor 3 Tagen.


Sie war sehr neugierig, interessiert, aber vorsichtig. So sind wir am Donnerstagabend, am Freitagabend und Samstagmorgen mit ihr spazierengegangen. Wir haben gemerkt, dass sie sich auskennt, dass sie weiß, wo sie wieder hinmüsste. Deswegen haben wir es nun gestern nachmittag gewagt, sie rauszulassen! Ich hatte wahnsinnig Angst davor, doch gleichzeitig, hatte ich so ein Gefühl, dass sie ganz bestimmt wieder heimkommt.

Sie war sehr lange draußen. Die ersten paar Stunden waren wir und Andis Familie auch immer in der Nähe, und sie hat das Grundstück nicht verlassen. Sie hat sich alles angeschaut und angeschnuppert, ist auf fast jeden Baum gekraxelt, und man hat gemerkt, wie glücklich sie wieder ist. Sie war fast nie außer Sichtweite und ist immer wieder zu uns hergekommen.




Gegen Abend sind wir dann hoch in die Wohnung, Knöpferl haben wir zuerst mitgenommen. Sie hat kurz was gefressen und wollte dann gleich wieder raus. So ging das dann den ganzen Abend/die ganze Nacht. Gott sei Dank hat sie die Chipklappe viel schneller kapiert, als wir dachten, und so hat sie ab und zu mal vorbeigeschaut, und ist dann gleich wieder raus! Obwohl sie schon stundenlang unterwegs war. Wir dachten, die MUSS doch mal müde werden... aber anscheinend hatte sie soviel nachzuholen! Am späten Abend goss es aus Strömen, Knöpferl trotzdem draußen. Gut, es gibt einen ziemlich großen überdachten Bereich, einen Stall und einen Heuboden, wo sie sich auch aufhalten kann.

Nachts gegen 3 Uhr wurde ich von einem lauten "Maus-Miauen" wach. Oh je. Aufgestanden, nachgeschaut: ein stolzes Knöpferl, daneben eine tote Maus im Arbeitszimmer!
Dass wir gleich am ersten Tag mit dem "Problem" konfrontiert werden würden, haben wir auch nicht gedacht. Naja, mal sehen, wie wir das machen werden. Wir haben schon eine "Schleuse", den gefliesten Flur, von da geht dann nochmal eine Tür mit Katzenklappe in die Wohnung. Die Klappe könnten wir geschlossen halten, wenn wir nicht da sind, damit sie uns keine Mäuse in die Wohnung zieht. Denn Blutflecken auf dem Holzboden, das geht mal gar nicht. Auf dem versiegelten Parkett gehts ja noch, wenn mans gleich abwischt, aber auf dem geölten in Küche/Wohnzimmer ist das nix!
Die Miez war auf jeden Fall stolz, ich hab sie auch gestreichelt, kann sie ja nicht wissen, warum sie keine Mäuse reinbringen darf. Die Maus habe ich ihr 3 x vor die Haustür gelegt - und sie hat sie 3 x wieder reingebracht. Ein bisschen damit gespielt - und verspeist. Danach ist sie gleich wieder raus. 

Es war aber Gott sei Dank die einzige Maus heute nacht. Wann Knöpferl dann heimgekommen ist, habe ich nicht gehört. Aber heute morgen liegt sie schlafend (die muss aber auch kaputt sein, die war ja bestimmt 14 Stunden unterwegs!!) auf den Skiklamotten von meinem Freund, die umzugsbedingt noch auf dem Boden liegen und von ihr schon vor Tagen als Schlafstätte auserkoren wurden!


Mir ist auf jeden Fall ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen, dass der ganze Umzug und das Einsperren und Freilassen danach so viel besser verlaufen ist, als ich mir das vorgestellt hatte! Jetzt ist wieder alles in Ordnung!

Mittwoch, 17. August 2011

Update

Momentan gibt es nicht viel Neues zu berichten. Da der Umzug näher rückt und ich sehr damit beschäftigt bin, die neue Wohnung fertig herzurichten, noch letzte Dinge zu besorgen etc. und in der alten Wohnung meine Sachen einzupacken und ungebrauchte Dinge auszumisten, bleibt momentan leider nicht viel Zeit zum Bloggen. Aber das ändert sich wieder! :-)


Knöpferl geht es gut, sie ist momentan sehr sehr viel draußen unterwegs, schläft aber nach wie vor jede Nacht daheim. Oft muss ich abends sehr lange auf sie warten, obwohl ich schon müde wäre, aber ich bleibe auf, bis sie heimkommt, damit sie ihre Medikamente bekommt. (@ Christiane: Ja, ich gebe ihr alles gleichzeitig. Mag weder auf das Cortison verzichten, da ich Angst habe, dass sich die Bronchien sonst wieder stärker entzünden, noch mag ich auf die homöopathische Begleittherapie verzichten. Die HP wusste auch, dass ich ihr Cortison inhalativ verabreiche. Da es dort aber lokal wirkt und auch kaum in den Blutkreislauf übergeht, habe ich keine Bedenken.)
Nur mittlerweile wehrt sie sich immer stärker gegen das Inhalieren. Wenn sie anfangs noch brav stillgehalten hat, probiert sie nun, die Schnauze wegzuziehen, die Maske mit den Pfoten wegzuschieben oder in die Maske reinzubeißen... aber da es immer nur ein paar Sekunden sind, kriegen wir das schon hin! Und danach gibt es ja immer ein gutes Leckerli, dann ist die Sache schon wieder vergessen.

Ich hoffe nach wie vor, dass sie sich schnell eingewöhnt, aber gleichzeitig graut es mir davor, sie einige Zeit einsperren zu müssen. Das wird der Horror für uns alle, grad jetzt, wo sie immer so gern draußen ist. Aber wenn sie weglaufen würde, wär alles noch viel schlimmer. Mein Plan ist, dass ich sie mind. 2 Wochen in der Wohnung behalte (es zumindest versuche...), aber in dieser Zeit schon die ersten Freigänge mit Leine unternehme, damit sie sich schon ein bisschen eingewöhnen kann und weiß, wo was ist und wo es wieder heimgeht. Für drinnen habe ich mir den Feliway-Stecker besorgt, der verströmt Gesichtshormone, um ein "Wohlfühlklima" für Katzen herzustellen. Es ist anscheinend das einzige wirksame Pheromonprodukt, und ich will nichts unversucht lassen.
Ich hoffe, dass die ersten Wochen schnell und reibungslos vorübergehen, und erst, wenn sich Knöpferl eingewöhnt hat und ich merke, ihr geht es gut, kann ich mich auch freuen und den Zusammenzug und die neue Wohnung genießen.



Samstag, 6. August 2011

Bioresonanzanalyse

Auch darauf hat mich meine Freundin gebracht, ach wie gut, dass ich sie habe! Sie beschäftigt sich so viel mit Katzen und hat auch Forumskontakt mit so vielen anderen Katzenhaltern, dass sie einfach total viel weiß. Außerdem macht sie jetzt berufsbegleitend auch noch selbst eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin.

Mein Mädchen am 2.8.2011 in der Früh

Ich habe ausgebürstete Haare von Knöpferl zu einer Heilpraktikerin geschickt, die Bioresonanzanalysen durchführt. Mich hat einfach interessiert, ob es einen gewissen Auslöser für Knöpferls plötzliches Asthma gibt, ob sie auf irgendwas allergisch ist, das ich nach Möglichkeit in Zukunft meiden kann.

Wie diese Bioresonanzanalyse ganz genau funktioniert, habe ich nicht so ganz verstanden, aber ich finde diese ganze Sache höchstinteressant.

Als erstes habe ich bei der Heilpraktikerin angerufen und mich informiert. Aber mir war schnell klar, dass ich es auf jeden Fall machen lasse. Alles, was sie brauchte, war eine ganz kleine Menge Haare, und ein bisschen die Geschichte der Katze sowie ein Foto, damit sie sich den Patienten vorstellen kann. Gesagt, getan. Ich habe einen ausführlichen Brief mit Knöpferls Eckdaten und der bisherigen Krankheitsgeschichte geschrieben, ein paar Fotos beigelegt und ab ging die Post.

Ca. 1 Woche später war das Ergebnis da. Ich war wahnsinnig gespannt, hatte aber auch ein bisschen Angst, bevor ich den Brief öffnete. Was würde wohl drinstehen?

Das Ergebnis ist sehr aufschlussreich, wie ich finde, und auch wenn diese Methode der Diagnostik und Therapie nicht wissenschaftlich begründet ist, ich finde, sie hat ihre Berechtigung! Mit dieser Analyse ist mein Vertrauen in die alternative Naturheilkunde ein ganzes Stück gewachsen. Und ich hoffe stark, meiner Katze damit helfen zu können.

Aber nun zum Ergebnis: es spricht alles stark dafür, dass Knöpferl auf Schimmelpilzsporen allergisch reagiert! Das ist insofern interessant, weil ich wirklich Schimmel in der Wohnung habe (was die Heilpraktikerin nicht wusste). Natürlich ist die Belastung schon länger gegeben, aber es könnte sein, dass sie irgendwie mal viele Sporen auf einmal eingeatmet hat und dadurch das Asthma aufgeflammt ist. Wie gut, dass wir in drei Wochen umziehen!!! Dann sollte es theoretisch von selbst besser werden, denn die neue Wohnung ist definitiv schimmelfrei, wir haben sie ja gerade selbst renoviert.
Es war ein ausführlicher Bericht mit einem umfassenden, individuellen Therapievorschlag, den ich jetzt unterstützend auch anwende. Insgesamt 4 homöopathische Mittel, die ich ihr jetzt ca. 4 Wochen lang geben soll, eines sogar 8 Wochen. Wir nehmen die Mittel nun seit ein paar Tagen, und es geht ihr sehr gut.

Ich wäre schon sehr froh, wenn ich Knöpferl auf diesem natürlichen Weg und nebenwirkungsfrei helfen könnte. Fluticason und Theophyllin bekommt sie aber auf jeden Fall erstmal weiterhin. Vielleicht wage ich, wenn wir umgezogen sind und sie sich eingewöhnt hat, mal einen Versuch und lasse alle Medikamente weg. Ich merke ja schon vorher an ihrem Zustand, ob ich das machen darf oder nicht. Ich beobachte ihre Atmung immer genau, und ich sehe ja auch, wie schnell sie beim Spielen außer Atem kommt.

Falls wirklich Schimmel der Auslöser ist, ist der Umzug natürlich das Beste, was uns passieren kann. Auch wenn mir trotzdem noch total mulmig dabei ist, mit einer Freigänger-Katze umzuziehen. Sie tut mir total leid, weil ich sie aus ihrem Revier reißen muss, wo sie seit Babyalter ist und alles kennt. Und außerdem muss sie eine Zeitlang in der Wohnung eingesperrt bleiben, damit sie Ihr neues Zuhause auch als solches akzeptiert. Wenn sie dann endlich wieder raus darf, wird es meine Sorge sein, ob sie brav immer wieder heimkommt, und sie muss sich ein neues Revier erkämpfen. Dort gibt es viel mehr Katzen als hier, hier ist sie fast allein.
Natürlich gibt es auch Positives, sie hat dann eine Klappe, es gibt keinen Schimmel mehr, und da ich mit meinem Freund zusammenziehe, sind wir dann zu zweit im Haushalt, d. h. die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass jemand zu Hause ist, wenn sie ihre Medikamente braucht, wenn sie gefüttert werden will und so weiter und so fort. Richtig richtig freuen kann ich mich trotzdem erst, wenn sie sich eingewöhnt hat und ich weiß, dass sie zuverlässig heimkommt und sich auch draußen schon zurechtfindet.

Ich hoffe nur, dass ich mir umsonst Sorgen mache!

Freitag, 5. August 2011

Inhalieren mit dem AeroKat®

Leider habe ich, zumindest momentan, nicht so viel Zeit, als dass ich so viel schreiben könnte wie ich wollte. Aber nun will ich ein bisschen nachholen.

Im vorherigen Post habe ich geschrieben, dass ich mit Knöpferl inhalieren will. Da man einer Katze natürlich nicht sagen kann, dass sie das Mundstück des Sprays mit den Lippen umschließen, tief einatmen und dann die Luft anhalten soll, gibt es eine Inhalierhilfe, einen sogenannten "Spacer", speziell für Katzen: den AeroKat®. Hergestellt wird das Gerät von der Fa. Trudell Medical International, in Deutschland wird es durch die R. Cegla GmbH & Co. KG vertrieben.
Das Prinzip ist das gleiche wie auch bei Babies oder Kleinkindern. Es ist einfach eine Vorschaltkammer für Dosieraerosole, an die eine Maske angebracht ist. Da selbst Babymasken für Katzen zu groß wären und die Schnauze nicht dicht genug umschließen würden, hat eine Firma die Inhalierhilfe speziell für Katzen entwickelt. Es sind auch zwei Masken dabei, für große und kleine Katzen, wir brauchen die kleinere.

Das ist das Gerät samt Dosieraerosol

Nun muss man aber die Katze irgendwie dazu bringen, dass sie inhaliert, und das weitgehend gerne, denn sie muss es 2 x täglich tun, und das für einen längeren Zeitraum, evtl. weniger oft sogar für immer. Meine Freundin hatte die hervorragende Idee, das Inhalieren mit Clickertraining zu verbinden. Ich hatte mich zuvor noch nie mit Clickern beschäftigt, aber mittlerweile bin ich gut eingelesen und wir haben es auch schon ausprobiert. Natürlich wird sie nie ganz freiwillig ihre Schnauze fest in die Maske drücken, aber mir war wichtig, dass sie keine Angst vor der Maske hat und diese mit etwas Positivem verbindet. Das haben wir auf jeden Fall geschafft. Sie verbindet die Maske mit Leckerlis, mittlerweile auch ohne Click. Ich habe sie immer geclickt, wenn sie freiwillig an die Maske gerochen hat.

Seit einer knappen Woche inhalieren wir nun 2 x täglich, natürlich muss ich sie schon zwingen, aber sie lässt es tapfer über sich ergehen, wehrt sich nicht großartig und ist der Maske auch danach noch gut gesonnen. Schließlich gibt es auch nach dem Inhalieren immer ein gutes Leckerli. Und Futter - zur Vorbeugung von Pilzinfektionen im Mäulchen. Nach dem Fressen gibt es nach wie vor Theophyllin, aber nur noch die Hälfte, also 2 x tgl. ca. 30 mg. Wir haben nämlich letzten Sonntag Anzeichen von Theophyllin-Nebenwirkungen bzw. -Überdosierung bemerkt, zumindest vermute ich das stark. Sie hatte, besonders während des Schlafs, immer wieder leichte Muskelkrämpfe am ganzen Körper. Da solche Erregungszustände als Nebenwirkung typisch sind und Theophyllin eine geringe therapeutische Breite aufweist, d. h. die Spanne zwischen Nichtwirksamkeit und Toxizität relativ klein ist, vermute ich stark, dass diese Reaktion darauf zurückzuführen war. Am Morgen darauf hat sie kein Theophyllin bekommen, es war dann auch wieder alles normal. Nach einem Telefonat mit der Tierärztin bekommt sie jetzt nur noch die Hälfte, und wir fahren gut damit.

Ich habe jetzt schon seit bestimmt zwei Wochen keinen Hustenanfall mehr mitbekommen und glaube auch, dass sie keinen mehr hatte. Darüber bin ich sehr sehr froh!

Samstag, 30. Juli 2011

Diagnose: Felines Asthma

Erwähnt hatte ich es schon, dass bei Knöpferl kürzlich felines Asthma diagnostiziert wurde. Schon mal vorweg: ihr geht es soweit wirklich sehr gut. Dank Behandlung ist sie nun so gut wie beschwerdefrei.

... eine schlafende Katze ist doch ein Anblick für Götter! ;-)

Aber nun zur Geschichte: Es war ungefähr Mitte Juli, als mir auffiel, dass Knöpferl immer wieder Hustenanfälle hatte. Zuerst habe ich mir nichts weiter dabei gedacht, Husten kann ja schnell mal durch etwas ausgelöst werden. Als es nach ein paar Tagen nicht besser wurde und sie die Hustenanfälle immer noch mehrmals täglich hatte, bin ich mit ihr zum Tierarzt. Ihr sonstiges Befinden war absolut unauffällig. Sie hatte guten Appetit, war munter, wollte spielen wie immer, hatte kein Fieber. Beim Tierarzt wurde sie gründlich untersucht. Zuerst wurden Lunge und Herz abgehört. Ihre Atemgeräusche waren leicht verstärkt, das Herz in Ordnung. Dann wurde die Lunge geröntgt. Dabei kam heraus, dass ihre Bronchien verdickt sind (im Röntgenbild als sog. "Donuts" erkennbar; die Praxis hat ein neues, digitales Röntgengerät, da konnte sogar ich die "Donuts" sehen, als die Tierärztin sie mir zeigte). Um den Verdacht "Asthma" zu stützen, wurde noch Blut abgenommen und ins Labor geschickt.
Zwei Tage später war das Blutergebnis da: die eosinophilen Granulocyten, das sind bestimmte weiße Blutkörperchen, sind um etwas mehr als das Doppelte erhöht. Ein weiteres Indiz für Asthma.
Felines Asthma ist fast immer eine Ausschlussdiagnose. Bei Knöpferl spricht alles dafür: die Befunde, ihr junges Alter, die Tatsache, dass sie sonst pumperlgesund ist.
Für den Anfang hat sie eine 3-Tages-Cortison-Depotspritze bekommen, um fürs Erste Linderung zu erhalten. Man muss aber dazusagen, dass die Hustenanfälle Gott sei Dank keine richtig schlimme Atemnot waren. Sie haben sie nicht besonders gestört.

Zuerst war die Diagnose doch ein ganz schöner Schock. Aber als Apothekerin weiß ich, dass Asthma gut behandelbar ist. Eine Kombination aus Entzündungshemmung und Bronchodilatation ermöglicht den meisten Asthmapatienten (auch den menschlichen) ein nahezu normales Leben.

Allerdings will ich auf keinen Fall, dass Knöpferl das Cortison systemisch (d. h. Spritzen oder Tabletten) bekommt, da es ja eine Dauertherapie sein muss. Da wären die Belastung für den Organismus und die Nebenwirkungen zu groß, und sie ist ja noch so jung. Menschliche Asthma-Patienten inhalieren ihr Corticoid für gewöhnlich, da sind die Nebenwirkungen sehr gering bis nicht vorhanden.
Auch bei Katzen wird seit geraumer Zeit empfohlen, das Medikament zu inhalieren! "Wie soll das denn gehen?" denken sich jetzt bestimmt viele. Wir können es auch noch nicht, wir üben aber fleißig. Und die Erfahrungen damit möchte ich in diesem Blog niederschreiben!

Zur bronchodilatatorischen (= bronchienerweiternden) Therapie bekommt sie 2 x täglich 62,5 mg Theophyllin. Theophyllin gibt es in Kapseln, die mit Retardgranulat oder Retardpellets gefüllt sind. Das macht es sehr einfach, sie einer Katze zu verabreichen, denn es sind winzige Bröckchen, die ich wunderbar in Multivitaminpaste oder Leberwurst mogeln kann. Sie merkt das gar nicht! (Wohingegen es fast unmöglich ist, ihr eine Tablette in Paste o. ä. unterzujubeln - das merkt sie sofort!)
Das einzige, was ich machen muss, ist, ihre Dosis auszuwiegen, denn so eine niedrige Menschendosis gibt es nicht. Aber das ist mit der Analysenwaage in der Arbeit kein Problem.

Nun noch ein Wort zur Ursache von felinem Asthma. Diese ist nicht genau bekannt, meist ist es eine Mischung zwischen Veranlagung und Allergie. Wenn eine Katze also veranlagt ist und ein bestimmtes Allergen hinzukommt, kann es zu Beschwerden kommen. Ich vermute stark, dass es irgendeine Ursache geben muss, denn die Hustenanfälle sind sehr plötzlich aufgetreten. Aber wie rausfinden, was das Allergen sein könnte?
Hauttests beim Tierarzt sind oft nicht sehr aussagekräftig und strapazieren das Tier auch. Dank einer Freundin habe ich einen alternativen Weg gefunden: Bioresonanzanalyse! Meine Freundin, selbst Katzenbesitzerin, gab mir die Telefonnummer einer Heilpraktikerin, die solche Analysen durchführt. Ich musste nur Katzenhaare einschicken. Auf das Ergebnis warte ich noch, und ich bin sehr gespannt!

Freitag, 29. Juli 2011

Hallo und Herzlich Willkommen!

Nun habe ich meiner Katze Knöpferl einen eigenen Blog gewidmet. Der Auslöser ist, dass letzte Woche bei ihr felines Asthma diagnostiziert wurde. Weil sie deshalb jetzt doch noch mehr Aufmerksamkeit und Behandlung braucht als eine gesunde Katze, möchte ich hier unsere Erfahrungen niederschreiben. Das würde den Rahmen meines Hauptblogs "Maschensalat" sprengen und passt dort auch nicht richtig rein. Und nicht zuletzt soll dieser Blog für mich eine Art "Tagebuch" sein, damit ich später nachlesen kann, wann was war. Aber auch über jeden Leser freuen wir uns natürlich sehr!

Zuerst möchte ich Knöpferl noch richtig vorstellen. Sie ist am 17.4.2009 auf dem Bauernhof meiner Tante, die zugleich meine Nachbarin ist, geboren. Ich kenne sie, seitdem sie 5 Tage alt war. Sie stammt aus einem Wurf, der aus insgesamt 3 Katzen-Mädchen bestand. Von Anfang an schon fand ich Knöpferl am süßesten, aber da war noch länger nicht klar, dass sie mal bei mir einziehen würde. Erst als ihre beiden Geschwister weg waren, sie durften für einen Sommer auf die Alm, hat sich immer mehr herauskristallisiert, wie gern ich sie doch haben wollte. Fast täglich habe ich sie besucht und mit ihr gespielt und so schon in ihrer frühesten Kindheit enge Freundschaft mit ihr geschlossen. Eigentlich war sie schon jemand anders versprochen, aber als dann klar war, dass ich sie nehmen wollte und auch organisiert hatte, dass sich jemand um sie kümmert, wenn ich mal nicht da bin, hat meine Tante sie lieber mir überlassen.


Und so leben wir jetzt schon seit über zwei Jahren zusammen, und es ist wunderschön! Sie ist für mich eine ganz besondere Katze, nicht nur äußerlich (ich habe zuvor noch nie eine so hell getigerte Katze gesehen), sondern vor allem vom Wesen. Ich hänge wahnsinnig an ihr. Sie hat einen unglaublich sanften Charakter, ist sehr lieb und anhänglich. Natürlich hat sie auch regelmäßig ihre wilden 5 Minuten und kann frech sein! Aber das gehört ja unabdingbar dazu.